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Drei Viertel aller Mitarbeiter klauen: Vier Wege, um Diebstahl am Arbeitsplatz zu verhindern

Vier Wege, um Diebstahl am Arbeitsplatz zu verhindern

10. Oktober 2022 2 Min. Lesezeit Autor Mauracher Simon
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flustron Symbol als Titelbild zum Beitrag ueber Wege zur Verhinderung von Diebstahl am Arbeitsplatz.
75 Prozent aller Mitarbeiter haben schon mindestens einmal aus ihrem Unternehmen gestohlen. Für viele ist Diebstahl am Arbeitsplatz genauso normal wie der Kaffee am Morgen. Das ist wenig verwunderlich, sich im Büro wie an einem Buffet zu bedienen, gehört ja fast schon zum guten Ton.

Das Wichtigste in Kürze:

Drei Viertel aller Mitarbeiter klauen: Vier Wege, um Diebstahl am Arbeitsplatz zu verhindern hilft Unternehmen dabei, Pflichten, Umsetzung und Risiken sauber einzuordnen. Vier Wege, um Diebstahl am Arbeitsplatz zu verhindern. Im Fokus stehen Keine Kavaliersdelikte und Vier Wege, um Diebstahl am Arbeitsplatz zu verhindern, damit Verantwortliche schneller erkennen, was jetzt wichtig ist und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.

75 Prozent aller Mitarbeiter haben schon mindestens einmal aus ihrem Unternehmen gestohlen. Für viele ist Diebstahl am Arbeitsplatz genauso normal wie der Kaffee am Morgen. Das ist wenig verwunderlich, sich im Büro wie an einem Buffet zu bedienen, gehört ja fast schon zum guten Ton.

Druckerpapier, Stifte, Blöcke, vielleicht noch einige Packungen Taschentücher, ein bisschen Klopapier und für den Heimweg den mitgebrachten Salat vom Kollegen aus dem Gemeinschaftskühlschrank mitgehen lassen und dann ist es auch schon wieder 17 Uhr. Feierabend.

Keine Kavaliersdelikte

Bei diesen kleinen kleptomanischen Handgriffen handelt es nicht um Kavaliersdelikte, sondern um Diebstähle, um Straftaten. Doch sie sind nur die Spitze des Eisbergs. Weniger häufige, aber umso kostspieligere Arten des Mitarbeiterdiebstahls umfassen etwa Skimming, Veruntreuung oder Datenklau. Von Gier, Neid oder Habsucht getrieben, bestehlen eine große Anzahl von Mitarbeitern ihr Unternehmen oft jahrelang (in drei von zehn Diebstahlfällen, stiehlt der Täter seit Jahren).

Dadurch verlieren Unternehmen etwa sieben Prozent ihres jährlichen Umsatzes. Kriminelles Mitarbeiterverhalten kann einer Firma nicht nur extrem teuer kommen, sondern sogar existenzvernichtend sein: Mehr als 30 Prozent der Insolvenzen sind auf Mitarbeiterdiebstahl zurückzuführen.

Vier Wege, um Diebstahl am Arbeitsplatz zu verhindern

Fast 50 Prozent der Fälle werden von anderen Mitarbeitern, die die Straftat bemerken, ans Tageslicht gebracht. Generell gilt: Umso besser die Beziehung zwischen der Führungsriege und den Mitarbeitern ist, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass sie vom Unternehmen stehlen. Und selbst wenn es passieren sollte, stellt ein gutes Verhältnis sicher, dass die Delikte gemeldet werden. Außerdem können bis zu 15 Prozent der Betrugsfälle durch unangekündigte interne Audits aufgedeckt werden.

Fast gleich hoch ist die Aufklärungsquote (12 Prozent der Fälle), wenn das Management zu regelmäßigen Einzelgesprächen einlädt, in denen mögliche Probleme von beiden Seiten be- und angesprochen werden können.

Der neueste, modernste und vielleicht vielversprechendste Weg, um Diebstahl am Arbeitsplatz einzudämmen, ist die Einführung eines Hinweisgebersystems. Ein Hinweisgebersystem funktioniert wie ein virtueller Postkasten. Wenn ein Mitarbeiter auf einen Rechtsverstoß aufmerksam wird, kann er diesen anonym über das System melden. So können Mitarbeiter binnen weniger Minuten auf Missstände aufmerksam machen und ihr Unternehmen schützen.

Wie schützen Sie Ihr Unternehmen vor internen Diebstählen? Welche der hier vorgestellten Methoden verwenden Sie bereits? Haben Sie bereits ein Hinweisgebersystem implementiert oder sind Sie noch auf der Suche nach dem richtigen Partner?

Wenn Sie mehr über Hinweisgebersysteme und die EU-Richtlinie zum Schutz von Hinweisgebern erfahren möchten, finden Sie weitere Informationen auf flustron.eu.

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Nächster sinnvoller Schritt

Wenn Sie das Thema jetzt praktisch angehen wollen, sind das die sinnvollsten nächsten Schritte.

Autor

Mauracher Simon

Mauracher Simon schreibt bei flustron über Hinweisgebersysteme, digitale Meldeprozesse und praktische Compliance-Umsetzung. Sein Fokus liegt auf verständlichen Inhalten, klaren Abläufen und nutzerfreundlicher Kommunikation rund um Whistleblowing und Compliance.

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